• 21. April 2017 22:04
  • Netzmusik, Sendung vom 22.04.2017

Rock, vergessene Wale und Shoegazer-Crowdfunding

fog von frogfra auf Pixabay, dass Nebel auf einem Berg zeigt.

Die Netzmusik-Playlist für die Sendung vom 22. April 2017. Zusammengestellt von Teresa Sickert.

Safari de Saturno – Castelos (CC-BY)
Mit Safári de Saturno machen wir einen musikalischen Ausflug nach Brasilien. Gerade ist das gleichnamige Debut-Album der Band erschienen. Darauf zu hören ist leidenschaftlicher portugiesischer Alternative Rock mit melodischen Gitarren und introspektiven Texten – wie zum Beispiel Castelos.

Downhill Willows – Limbo (CC-BY)
Im letzten Jahr haben die Shoegazer von Downhill Willows ihre erste gleichnamige, vielversprechende EP veröffentlicht. Seitdem haben die drei Berliner fleißig Songs geschrieben. Bis Mitte Mai kann man sie noch bei Kickstarter unterstützen, Geld für den ersten Longplayer zu sammeln. Vielleicht ist “Limbo” schon der Song, der Sie bereits überzeugt.

Forget The Whale – Sails (CC-BY-NC)
Die Songs von Forget The Whale aus New Jersey klingen immer anders – mal nach RnB, mal nach Rock, mal nach Blues oder Funk. Doch unverkennbar ist die klare Stimme von Frontsängerin Alishia, auch zu hören bei dem poppigen Stück “Sails”.

Cojones Briefcase – Between (CC-BY)
Cojones Briefcase sind eine freigiebige Band. Alle ihre Songs kann man unter Creative Commons Lizenz kostenlos auf ihrem Soundcloud-Profil herunterladen. Erstaunlich, dass die Band erst 17 Follower hat. Denn der Rock, den die Esten produzieren, kann sich durchaus hören lassen.

Ethers – The Nothing (CC-BY-NC-SA)
Ursprünglich haben die Ethers aus Krasnodar mal mit Dream-Pop angefangen. Irgendwie ist Band dann doch auf den Indie-Rock-Zug aufgesprungen und hat dann im vergangenen Jahr das das erste Studioalbum “No Karma” veröffentlicht. In diesem Jahr soll ein neues Album erscheinen und die Ethers sollen sich dabei auch wieder in andere musikalische Stile vorgewagt haben. Einen ersten Vorgeschmack gibt’s mit dem Stück “The Nothing”.

Afif – Istirahat Sejenak (CC-BY)
Die letzte Netzmusik kommt für heute aus Indonesien und zwar von dem Producer Afif, der ansonsten eher für Remixes zuständig ist. Mit Istirahat Sejenak hat Afif aber ein ziemlich eingängiges von Old-School-Hip-Hop-Beats inspiriertes Stück abgeliefert, bei dem versucht ist, die ganze Zeit mit dem Kopf zu nicken.