• 21. April 2017 23:04
  • Netzkultur, Sendung vom 22.04.2017

Persona 5: Von Schülern und Monstern


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Die japanische Spieleindustrie, die hatte es die letzten Jahre sehr schwer. Die großen Titel sind gefloppt, japanische Titel konnten plötzlich nicht mehr mit den Produktionen aus dem Westen standhalten.

Qualitätsoffensive aus Japan?
Aber 2017 könnte diesen Trend umkehren. Denn mit Nier: Automata, Resident Evil und natürlich dem auch hier besprochenen Zelda: Breath of the Wild kamen in den letzten Wochen so viele hervorragende japanische Spiele raus wie lange nicht.

Seit kurzem ist auch das japanische Rollenspiel Persona 5 im Handel. Ein merkwürdiger Mix aus Teenager-Soap und Fantasy-Kampf.

Normaler Schüler und Parallelwelt-Held
Wie schon in den letzten Persona-Spielen, schlüpfen die Spielenden in die Haut eines japanischen Schülers. Der muss tagsüber zwar den ganz normalen Schulalltag. In der Nacht begibt er sich aber in seltsame Parallelwelten in denen er Feinde besiegen muss, die dem Unterbewusstsein anderer Menschen entspringen.

Screenshot aus Persona 5, der einen Kampf zwischen einer Frau und einer Teufelsgestalt zeigt.

Persona 5 ist eine Mischung aus Visual Novel, Dating Sim und Fantays-Rollenspiel, die voller geschickt untergebrachter Metaphern steckt und auch Themen anschneidet, die normalerweise nicht in Computerspielen verhandelt werden.  

Spiel des Jahres?
Welche das sind und warum für ihn 
Persona 5 schon jetzt eins der Spiele des Jahres, erklärt Christian Alt in seinem Beitrag.