• 30. September 2017 10:09
  • Netzmusik, Sendung vom 30.09.2017

Schlafwandeln in der Zukunft

Die Netzmusik vom 30. September 2017


Wir starten kraftvoll in die erste Netzmusik, die von Beat Six aus London kommt. Nach mehr als 10 Jahren hat die Band dieses Jahr eine neue Platte herausgebracht. Ein paar der neuen Songs von „Too Late To See“ gibt’s bei der Musikplattform Jamendo zu hören – in der Live Version aus der Camden Assembly. Wir hören den gleichnamigen Song.

Die Brothers KIME scheinen ähnlich neugierig auf neue Technologien, wie wir hier bei Breitband. Nur so ist es zu erklären, dass die Rockmusiker den Erfinder, Physiker und Elektroingenieur Nikola Tesla auf ihrer Website mit folgenden Worten zitieren: „Ab dem Tag, an dem die Wissenschaft beginnt, nicht-physikalische Phänomene zu studieren, wird sie in einem Jahrzehnt mehr Fortschritte machen als in allen früheren Jahrhunderten ihrer Existenz.“ Wir träumen uns nun mit den Brothers KIME in die Zukunft mit Sleepwalk.

Im Anschluss geht es auf eine musikalische Zeitreise in die 60er Jahre: Zumindest klingt die Musik von den Pisces stark nach dem Psychedelic-Rock dieser Ära. Kürzlich hat die kanadische Kombo ein paar hörenswerte Songs beim Free Music Archive veröffentlicht. Wir lauschen nun der angenehm rauchigen Stimme von Sängerin Linda Bruner in „Dear One“.

Bei uns gibt’s jetzt noch mehr von der Londoner Band Beat Six. Das erste Album erschien 2008 und da es nun nach mehr als 10 Jahren eine neue Platte gibt, verteilt die Band ihre alten Songs noch einmal unter Creative Commons Lizenz auf der Musikplattform Jamendo. Zum Beispiel auch „Live Fast Lie Down“.

Wir machen mit Safári de Saturno einen Ausflug nach Brasilien. Das Trio aus zwei Frauen und einem Mann macht leidenschaften Alternative Rock mit melodischen Gitarren und introspektiven Texten – vorausgesetzt man versteht Portugiesisch. “Ritual” stammt von ihrem aktuellen Album, das genauso heißt wie die Band selbst.

Mit sanften elektronischen Klängen verabschieden wir uns. Die kommen von Sappheiros – einem ersten 17 Jahre alten Producer aus Washington. Seine Musik beschreibt er mit einem Zitat von Victor Hugo: Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist. Mit „Falling ft. eSoreni“ werden wir verstehen, was er meint.

Playlist:

Beat Six – Too Late To See (CC-BY-ND)
Brothers KIME – Sleepwalk (CC-BY-SA)
Pisces – Dear One (CC-BY-SA)
Beat Six – Live Fast Lie Down (2017) (CC-BY-SA)
Safari de Saturno – Ritual (CC-BY)
Sappheiros – Falling (Ft. eSoreni) (CC-BY)

Zusammengestellt von Teresa Sickert.

Foto: „Blue hour lights“ von antony_mayfield, CC BY 2.0