• 3. Juni 2017 13:06
  • Netzmusik, Sendung vom 03.06.2017

Bohemiens, Barockpop, blaues Gras

Die Netzmusik vom 03.06.2017


Amman ist die Hauptstadt Jordaniens – ob Bobby Lee aus Irland seinen Künstlernamen danach gewählt hat, wissen wir nicht. Seiner Webseite ist zumindest zu entnehmen, dass er mit seiner Musik viele Länder bereist und dort insbesondere mit jungen Menschen musiziert und gearbeitet hat. Wir stellen sein Stück „Witness“ vor, dass auffordert, mit offenen Augen der Welt zu begegnen.

Von Clam aus Michigan kommt „Lunar Love“, ein fröhliches Stück „Baroque Pop“, wie er es nennt. Nicht nur bei diesem Song zeigt sich insbesondere sein Talent für gelungene Arrangement (hier: das Zusammenspiel von Bläsern, Synths und Falsett)

Unbekannt der bürgerliche Name des jungen Briten, der als miraduel bereits als ca. 11jährger damit begann als Vlogger einen Youtubekanal zu bespielen – damals mit Justin-Bieber-Schnitt und relativ banalen Tagesmeldungen, heute als jugendlicher Bohemien mit relativ experimenteller Indiepopmusik. Unser Beispiel, das Stück „she was alone“.

Utkarsh Varma and Sidharth Gupta aus Neu Delhi bilden das Produzentenduo Shoals und bieten mit „Gnomish“ einen schön-wechselvollen Elektropop-Track.

Die dreiköpfige Band The Gift aus Nantes sieht sich in der Tradition der Modkultur, mit „Running around this town“ präsentieren sie urbanen melodiösen Rock.

Und zum Schluss noch amerikanische Traditionsmusik, nämlich „John Brown’s Dream“ von einem Album mit Demos der kalifornischen Bluegrass-Band „The Echo Mountain Boys“.

Playlist:

 

Zusammengestellt von Roland Graffé.

Foto: „Baroque Violin Case Interior“ von Steve Snodgrass, CC BY 2.0