• 11. Juni 2016 12:06
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Fusionierte Klänge mit kryptischen Namen


Bei der italienischen Band Ponzio Pilates, trifft psychedlischer Elektropop auf eingängige Sambaklänge. Ihr Debutalbum “Abiduga” haben die befreundeten Musiker in ihrem Proberaum aufgenommen. Daraus hören wir ihren Song “Algeri”.

Ponzio Pilates – Algeri (CC BY-NC-ND

“The One That Ended His Career” – ein Album, das die Kariere beendet. So nennt der US-amerkanische Singer/Songwriter Glenn Case sein aktuelles Pop-Album. Die selbstironische und unterhaltsame Komponente des Albumtitels findet sich auch in seinen Songs wieder. In dem Lied “Stapler” geht es z.B. um Heftklammern und gebrochene Herzen.

Glenn Case – Stapler (CC BY-NC-SA)

“Politischer Pop-Punk für Punks, die Pop lieben”. Das machen Colour Me Wednesday aus West-London. Inhaltlich geht’s in den Songs der Band um Feminismus, vegane Ernährung und natürlich Kapitalismuskritik. All das wird in ihrem Album “Anyone and Everyone”  in bunten Pop-Songs verpackt. “Don’t tell anyone” ist einer von vier Songs, der als Download und auf Musikkassette erschien.

Colour Me Wednesday – Don’t Tell Anyone (CC BY-NC-SA)

Was ein Kristall-Pelz sein soll, das bleiben uns The Crystal Furs noch schuldig. Aber sie wollen unsere Freunde sein. Das schreibt die texanische Band jedenfalls auf ihrer Webseite. “We’re an indiepop band from Texas, making melodic guitar & organ pop tunes. Let’s be pals.” Der melodische Gitarren-Pop kommt besonders gut in folgendem Song zu Geltung: “Capture You”.

The Crystal Furs – Capture You (CC BY-NC-SA)

Noch eine Band aus Texas. Noch ein merkwürdiger Name. The Hungry Onions. Hungrige Zwiebeln also. Dahinter stecken die Brüder Tom und Jimmy Doluisio aus Austin. Und die mögen ganz offensichtlich die Ära des Garage- und Surfrock. “Surf Bass” heißt das Minialbum der zwei Geschwister, dessen Veröffentlichung das einjährige Bestehen der Bruder-Band feiern soll. Wir hören ihren Track “Fortune Teller”.

The Hungry Onions – Fortune Teller (CC BY)

Zum Schluss machen wir einen musikalischen Ausflug nach Argentinien. Die Band Qi fusioniert in der Metropole Cordoba Klänge aus den Bereichen Jazz, Soul, Hiphop und Rock. Ihr Song “Al Sol Estrella” macht das besonders deutlich. Der erschien kürzlich als Download-Single bei der Musikplattform Bandcamp.

Qi – Al Sol Estrella (CC BY-SA)

Bild: angel_IMG_2362 von Andrew Lorien auf flickr CC BY SA