Topic

Ein neuer Kalter Krieg?

Von digitaler Forensik und Hackerethik

Der Kalte Krieg scheint wieder da zu sein.  Die amerikanische Regierung bezichtigt vom Kreml gelenkte Hackergruppen, die US-Wahl mit Cyber-Angriffen manipuliert zu haben. In den letzten Tagen seines Amtes, hat Präsident Obama noch russische Diplomaten ausweisen lassen – die Begründung: Es handele sich bei ihnen um Geheimdienstagenten. Doch wie gut lässt sich feststellen aus welchem » weiter

„Der Täter ist schwarz und Ausländer“

Institutionalisierter Rassismus: Racial Profiling

Der Hashtag #nafri der Kölner Polizei hat dafür gesorgt, dass in Deutschland wieder über Racial-Profiling diskutiert wird, also über institutionellen Rassismus bei Behörden und Polizei. Aber auch im Digitalen ist er verbreitet: Predictive-Policing heißt das Prinzip, mit Hilfe von Daten, statistischen Auswertungen und Profiling-Algorithmen Verbrechen erkennen und verhindern zu können. Doch die Algorithmen sind nicht » weiter

Bombe oder Bömbchen?

Cambridge Analytica und die Vermessung der Psyche

„70 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten, 150 um die der Eltern, mit 300 Likes kann die Maschine das Verhalten einer Person eindeutiger vorhersagen als deren Partner“, schreibt die Schweizer Zeitschrift Das Magazin in ihrem Text „Ich habe nur gezeigt, dass die Bombe gibt“. Er erzählt von dem Psychologen Michal Kosinski, der » weiter

Braucht Wahrheit immer eine Geschichte?

Der Kampf von Datenjournalismus und Wissenschaft um Glaubwürdigkeit

Seit Wochen geistert ein Begriff durch die Medien-, Politik- und Wissenschaftswelt, der den „Lügenpresse“-Rufern gefällt und die herkömmliche Informationsvermittlung in Frage stellt: „postfaktisch“ Soll heißen: Recherchierte Fakten und belegbare Zahlen reichen vielen Menschen nicht mehr aus, wenn es um die Wahrheitsfindung geht. Wir leben im postfaktischen Zeitalter. Geht es nach dem Datenjournalisten Nicolas Kayser-Bril, trägt » weiter

Die feine englische Überwachungsart

Ein neues Gesetz kontrolliert in Großbritannien Datenverkehr

Es ist, so sagen Kritiker und Datenschützer, das größte und umfassendste Überwachungsgesetz, das bisher in einem demokratischen Staat verabschiedet wurde: die britische „Investigatory Powers Bill“, umgangssprachlich „Snooper’s Charter“, also Schnüfflergesetz genannt. Dieser Name weckt Assoziationen von abgehörten Telefonen, mitlesenden Computerprogrammen und heimlicher Überwachung im Allgemeinen. Und wirft man einen Blick auf die lange Liste der » weiter

Silver Fiction

Werden wir im Alter zu wahren Cyborgs?

In der Serie Futurama gibt es fürs Konservieren von alten Menschen eine einfache Lösung: Allein der Kopf lebt in einem mit Flüssigkeit gefülltem Glas weiter. Will er sich bewegen, wird er auf einen Roboterkörper gesetzt. Das ist pure Science-Fiction (und war in der Serie fast ausschließlich Prominenten vorbehalten). Doch waren heutige Prothesen oder Organtransplantationen vor » weiter

Gefällt mir!

Wie Behaviour-Design unser Verhalten beeinflusst

Mehr als zwei Stunden am Tag nutzt ein durchschnittlicher User sein Smartphone, sagt eine im Juni diesen Jahres veröffentlichte Studie aus den USA. Facebook, WhatsApp, Instagram und YouTube sind dabei die am meisten frequentierten Apps. Diese Anwendungen sind dafür gemacht, tief verwurzelte, menschliche Bedürfnisse wie Glücksgefühle, Kontrolle oder Anerkennung zu befriedigen – und uns damit » weiter

Fragile Infrastruktur

Wie angreifbar ist das Internet der Dinge?

Heizung, Toaster, Kühlschrank, Kopfkissen – im so genannten Internet der Dinge werden einmal alle Alltagsgeräte miteinander verbunden sein. So die Vision. Das geht, weil in ihnen kleine Computer stecken und Sensoren, die miteinander kommunizieren und deshalb smart genannt werden. Ganz so schlau sind diese vernetzten Computer dann aber doch nicht, zumindest wenn es darum geht, » weiter

Lügendetektoren fürs Netz

Wie wichtig Fakten-Checks sind und wie sie unsere Kommunikation verändern könnten

Google sortiert für uns das Internet und hat in den letzten Jahren enormen Einfluss darauf bekommen, was der Nutzer sieht und was nicht. Nun beginnt das Unternehmen auch redaktionell zu werten. Allerdings nicht in Eigenregie: Seit letzter Woche gibt es bei Google News das „Fact-Check-Feature“. Google überprüft dort die Fakten nicht selbst, sondern verlinkt auf » weiter

Was wäre wenn…

Twitter-Nutzer wollen das Netzwerk kaufen

Es ist nicht nur eine Rettungsaktion, sondern auch der Versuch, eine Vision umzusetzen: Twitter findet keinen Käufer, deshalb gibt es den Vorschlag, die Nutzer selbst könnten den Kurznachrichtendienst erwerben. „Ich bin sicher, viele von uns haben Ideen, wie wir Twitter nach unseren Ansprüchen verbessern könnten“, schreibt Nathan Schneider, der Autor der Website „Internet of Ownership“, » weiter

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