Sendungsüberblick

Das Ende des Vergessens

Die Themen der Sendung vom 22. Juli 2017

Zur Ruhe kommen, den Tag Revue passieren lassen, abends ins Tagebuch schreiben, was man erlebt, getan, erledigt hat: Alles gute Vorsätze, die, wie das mit Vorsätzen oft so ist, im Alltag leider selten umgesetzt werden. Und bezogen auf (digitales) Arbeiten auch recht kompliziert: So viele Emails werden verschickt, Daten generiert, Programme geschrieben. Den Überblick über » weiter

Vera Linß und Marcus Richter im Breitband-Studio. Foto überarbeitet von deepart.ioVera Linß und Marcus Richter im Breitband-Studio. Foto überarbeitet von deepart.io

Was macht die Macht des Wortes aus?

Ein Gast ist leise. Jedes Bild ist fern. Ein Tisch ist offen. Jeder Knecht ist frei. Jeder Turm ist neu und ein Bild ist alt. Nicht jeder Tisch ist groß oder jedes Dorf ist alt. Maschinen schreiben Worte Nein, wie bei Breitband sind nicht unter die Poeten gegangen, die einleitenden Worte dieser Sendung sind aus den „Stochastischen » weiter

Demokratie im Datenkapitalismus

Die Themen der Sendung vom 08. Juli 2017

Wer wissen wollte, was in der Welt passiert, der schlug die Zeitung auf: Jahrzehntelang gab es das Ritual des kollektiven morgendlichen Zeitungslesens. Die Bürger informierten sich über die Politik, und so entstand eine wechselseitige Beziehung, die einerseits zu informierten Wählern, andererseits aber auch zu großer Macht der Presse führte. Später kam der Rundfunk dazu, der im » weiter

Wie beeinflusst “Computational Propaganda“ die politische Stimmung in Deutschland?

DIE THEMEN DER SENDUNG VOM 01. JUlI 2017

Eine Diskussion in der Öffentlichkeit ist wichtig für Meinungsbildung und Demokratie. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Diskurs offline oder online stattfindet. Wohl aber spielt eine Rolle auf welchen Kanälen sich die User austauschen. Denn soziale Netzwerke nehmen mit ihren Algorithmen zumindest indirekt Einfluss auf den demokratischen Diskurs. Auch Bots können Einfluss nehmen. Wir sprechen darüber » weiter

Müde vom Ich?

Die Themen der Sendung vom 17. Juni 2017

Er ist ein großes Versprechen an den Einzelnen, die scheinbare Voraussetzung für Selbstverwirklichung: der Individualismus. Als wesentliches Konzept des Kapitalismus im 20. Jahrhundert gab und gibt er nicht nur Freiheiten, sondern stellt auch Anforderungen: Leistungsfähig sollen wir sein, gebildet, originell, qualifiziert und anpassungsfähig – Ansprüche, die von der Digitalisierung noch befeuert wurden. Grenzen der Selbstoptimierung » weiter

Überwachungsstaat vs. Privacy by Design

In der aktuellen Ausgabe von Breitband geht es um Überwachung, die – wenn man es ganz kurz zusammenfasst – politisch gewollt ist, aber auch dafür sorgt, dass sich Firmen mittlerweile um Privatsphärendesign bemühen. Aber der Reihe nach: Menschenrechte abschaffen Großbritannien hat gewählt und die konservativen Tories unter der ehemaligen und wahrscheinlich zukünftigen Premierministerin Theresa May » weiter

Von der Schwierigkeit, wahr zu sprechen

Die Themen der Sendung vom 03. Juni 2017

Leaks: Eigentlich geheime Informationen, die nicht an die Öffentlichkeit dringen sollen, dann aber von wahrheitsliebenden Whistleblowern oftmals unter großem Risiko publiziert werden und der Menschheit ein Stück mehr Wissen und Mündigkeit geben. So ungefähr verstehen wir seit einigen Jahren das System der Enthüllungen. „Vergiftete Enthüllungen“ wollen gezielt Akteure angreifen Ein aktueller Bericht des Citizen Lab » weiter

Staatliche Überwachung: Bis einer weint

Die Themen der Sendung vom 20. Mai 2017

Die Superlative zur Cyberattacke „WannaCry“, zum „größten Erpressersoftware-Angriff der Geschichte“ überschlagen sich. Ebenso wie die Spekulationen, wer es denn jetzt gewesen ist. Nordkorea womöglich oder doch geschickte Kriminelle? War die Erpressersoftware nur eine Ablenkung, um zu verdecken, dass ein anderer Trojaner Computer nutzt, um Kryptogeld zu erzeugen? Eine weitere wichtige Frage: Hätte WannaCry verhindert werden » weiter

Die Lösung aller Probleme – vielleicht.

Die re:publica 2017 in der Rückschau

Diese Woche öffnete die Konferenz re:publica bereits zum elften Mal ihre (digitalen) Pforten und lud ein zu Diskussionen, Workshops, Vorträgen und Ausprobieren von netz- und technikrelevanten Fragen, Visionen und Gadgets. Und wie in jedem Jahr ging es auch dieses Mal darum, die Gesellschaft zu verändern – zum Guten und meist mit technischen Hilfsmitteln. Wieviel Lösungsaktivismus » weiter

Das Vergessen vergessen

Wie sich Erinnern und Archivieren im digitalen Zeitalter verändern

In den letzten Momenten des Lebens oder bei Nahtoderfahrungen – so wird es oft erzählt – läuft das Leben, die Erlebnisse, Erinnerungen, Gesichter und Orte nochmal wie ein Film vor dem inneren Auge ab. Oft klingt das so, als würde ein Speicher abgespielt werden, der im Gehirn für genau diesen Moment aufbewahrt wurde. In der Psychologie gibt » weiter

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