• 7. März 2015 14:03
  • Besprechung, Sendung vom 07.03.2015

Baukästen für virtuelle Welten

Welches Potential steckt in Engines zur Spieleentwicklung?


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Endlose Weiten, virtuelle Welten: In Computerspielen existieren eigene Welten, die zuweilen so detailliert und sorgfältig gebaut sind, dass sie die tatsächliche vergessen lassen. Um jedoch ein Game zu entwickeln, sind Engines, spezielle Programmiergerüste, notwendig – und die waren bisher recht teuer. Für den hohen Preis kann sich ein Entwickler dann Arbeit sparen: Man sich nicht mehr allzu ausführlich mit der Spielehardware oder den Untiefen der Programmierung beschäftigen, sondern kann sich auf die Entwicklung des eigentlichen Spiels konzentrieren.

Eine Neuigkeit auf der Game Developer Conference in San Francisco lässt deshalb viele Spieleentwickler aufatmen: Fast alle großen Engine-Hersteller haben die Einstiegshürden für Developer extrem herabgesetzt. Bezahlt werden muss zwar noch immer, doch die neuen Bedingungen versprechen zunächst eine Erleichterung – oder doch nicht?

Welchen Einfluss diese Wendung in der Spieleentwicklung haben könnte und welches ökonomische, technische und kreative Potential in Engines steckt, darüber sprechen wir mit Thomas Bremer, Professor für Game Design an der HTW Berlin und gerade vor Ort in San Francisco.

Foto: „P1010636“ von régine debatty, CC BY-SA 2.0